Regenerative Energien

Damit Deutschland sein Klimaziel erreicht, müssen die Bereiche Heizung, Verkehr und Strom berücksichtigt werden. Das Ziel besagt, dass im Jahr 2020 insgesamt 40 Prozent weniger Treibhausgasemissionen im Vergleich zum Jahr 1990 ausgestoßen werden. Ob eine komplette Umstellung auf erneuerbare Energien klappen wird, ist derzeit noch nicht abzusehen.

In Deutschland läuft der Umstieg auf erneuerbare Energien seit einigen Jahren unter dem Begriff „Energiewende“. Bekannt ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), welches im Jahr 2000 in Kraft getreten ist und die Förderung von Ökostrom regelt. Vor allem im auf dem Gebiet der Stromerzeugung hat sich die Landschaft in Deutschland stark gewandelt. Laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat sich der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch dadurch von 6 Prozent im Jahr 2000 auf 27 Prozent im Jahr 2014 erhöht.

Die Zahlen beziehen sich allerdings nur auf den Bereich der Stromerzeugung. Erneuerbare Energien sind aber auch beim Thema Verkehr und Heizung bedeutend. Hier gibt es noch viel zu tun. Den Fuhrpark auf Erneuerbare Energie umzustellen, wird eine große Herausforderung. Elektroautos, die mit Strom aus regenerativen Energiequellen aufgeladen werden, sind hier die einzige Möglichkeit. Im Sektor Heizung wird auch von „Erneuerbarer Wärme“ geredet. Der Großteil der Gebäude in Deutschland wird nach wie vor mit fossilen Brennstoffen beheizt. Für Neubauten gelten mittlerweile harte Bestimmungen und ein Mindestanteil an erneuerbaren Energien wird vorgeschrieben. Beim alten Gebäudebestand spielt neben dem Einsatz nachhaltiger Energiequellen auch die Isolierung eine große Rolle.